Kenzen & Gfäll

 
 
Mit 6.900 ha ist das Kenzengebiet das größte Projektgebiet im Ostallgäu. Das kleinere Gfäll umfasst etwa 500 ha. Die Gebiete erstrecken sich über eine Höhenlage zwischen 900 - 2080 m. Sie liegen im Gemeindegebiet Halblech und rund 5.900 ha der Fläche im Naturschutzgebiet Ammergebirge. 
 
 
Waldzustand in den Gebieten
 
In unerschlossenen Bereichen führten Pflege- und Durchforstungsrückstände zur Entmischung bis hin zu Fichtenreinbestände. Starke Schälschäden der mittelalten bis alten Bestände sind flächig vorzufinden.
 

Ziele

- Pflege und Jungdurchforstung der Fichtenreinbestände und überführen in standortsgerechte Mischbestände
- Förderung der Samenbäumen und frühzeitige Sicherstellung der Naturverjüngung
- Ausbau und Vervollständigung der Feinerschließung
- Sichern und verbessern bestehender (Feucht)Biotope und des Auerwildlebensraumes
- Optimierung der jagdlichen Rahmenbedingungen und Erstellen eines Jagdkonzeptes

 
Maßnahmen

- Feinerschließungskonzept für das Naturschutzgebiet Ammergebirge und Planung begleitender Minimierungsmaßnahmen
- Unterstützung und Abwicklung komplexer Genehmigungsverfahren
- Durchforstungen dichter und geschälter Fichtenbestände zur Erhöhung der Stabilität und Baumartenvielfalt
- Erhalt, Gestaltung und Verbesserung des Auwildlebensraumes durch gezielte Pflegemaßnahmen
Biotoppflegemaßnahmen und Neuanlage zur Förderung gefährdeter Arten im Bergwald
- Bau von Weiserzäunen für die Beurteilung der Waldverjüngung und zur Verdeutlichung des Wuchspotentials des Standortes
- Konzept für eine effektivere Bejagung der Hauptschalenwildarten 

 
  • Abstimmung von Manahmen im Rahmen des Auerwildkonzeptes
  • freistellung von laichgewaesser
  • gelbbauchunke
  • gesamtkonzept fr das naturschutzgebiet ammergauer alpen

  • ortsbegang mit dem naturschutz